Ivan Skanavi und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin beim Cello-Wettbewerb Grand Prix Emanuel Feuermann 2022

News | 21.11.2022

Cello-Wett­be­werb Emanuel Feuer­mann kürt Preis­träger

von Redaktion Nachrichten

21. November 2022

Beim Inter­na­tio­nalen Cello-Wett­be­werb Grand Prix Emanuel Feuer­mann hat Ivan Skanavi den mit 15.000 Euro dotierten Haupt­preis gewonnen. Der gebür­tige Moskauer erhält zudem den Sonder­preis für die beste Inter­pre­ta­tion eines Auftrags­werkes von Jörg Widmann, teilten die Kron­berg Academy und die Berliner Univer­sität der Künste am Montag­abend mit. Der 2. Preis (10.000 Euro) geht an den Berliner Chris­toph Heesch, dem auch der Publi­kums­preis zuer­kannt wurde. Den 3. Preis (5.000 Euro) und einen Sonder­preis für eine Haydn-Inter­pre­ta­tion erhält der Austra­lier Benett Tsai.

Ivan Skanavi und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Ivan Skanavi und
Rund­funk-Sinfo­nie­or­chester Berlin

Ein weiterer Sonder­preis für eine Mozart-Inter­pre­ta­tion geht an Keisuke Morita aus Japan. Den Musik­preis für Junge Talente erhält Jiayi Liu aus China. Darüber hinaus vergibt die Jury zwei Ehren­ur­kunden für sehr gute Leis­tungen im Semi­fi­nale an Irena Josi­foska aus Serbien und Johannes Gray aus den USA.

Als Hommage an Emanuel Feuer­mann (1902 – 1942) finden am Dienstag zwei Preis­trä­ger­kon­zerte statt: Der 22. November 2022 ist der 120. Geburtstag des Cello-Virtuosen. Im Rahmen des Abschluss­kon­zerts werden die Preise im Gesamt­wert von mehr als 40.000 Euro verliehen. Dabei spielen die drei Haupt­preis­träger gemeinsam mit dem Rund­funk-Sinfo­nie­or­chester Berlin unter Leitung von Joseph Bastian sowie mit der Kammer­phil­har­monie Meta­mor­phosen Berlin Cello­kon­zerte von Joseph Haydn, Dmitri Schost­a­ko­witsch und Robert Schu­mann sowie die Auftrags­kom­po­si­tion des Wett­be­werbs von Jörg Widmann.

Der Grand Prix Emanuel Feuer­mann wird seit 2000 alle sechs Jahre von der Kron­berg Academy und der UdK Berlin veran­staltet. Der inter­na­tio­nale Wett­be­werb unter der Schirm­herr­schaft von Daniel Baren­boim soll junge Cellisten in ihrer künst­le­ri­schen Entwick­lung fördern.

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Fotos: Clemens Porikys