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Der slowakische Tenor Pavol Breslik ist zum Bayerischen Kammersänger ernannt worden. Wie die Bayerische Staatsoper am Montag mitteilte, erhielt der 42-Jährige den Titel nach der Vorstellung von Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ am Sonntagabend. Die Verleihung nahm der Amtschef im Kunstministeriums Wolf-Dieter Jungk in Vertretung von Kunstminister Bernd Sibler vor.

Kammersänger-Titel an Pavol Breslik

Kammersänger-Titel an Pavol Breslik

Seit seinem Hausdebüt 2006 als Tamino in der „Zauberflöte“ stand Breslik an mehr als 180 Abenden auf der Bühne der Staatsoper. Immer wieder wirkte er in Neuproduktionen mit, darunter 2014 in „Lucrezia Borgia“, 2015 in „Lucia di Lammermoor“, 2018 in „Die verkaufte Braut“ und 2019 in „Salome“. Zuletzt sang der Tenor Janáčeks Liederzyklus „Tagebuch eines Verschollenen“.

Die Dienstbezeichnung „Bayerischer Kammersänger“/„Bayerische Kammersängerin“ wird seit 1955 für herausragende künstlerische Leistungen durch das Bayerische Kultusministerium verliehen. Bisher wurden mehr als 130 Sänger ausgezeichnet, zuletzt der Bass-Bariton Alex Esposito im September 2020.

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