News | 06.09.2020

Berliner „Staats­oper für alle“-Konzert begeis­tert open air

von Redaktion Nachrichten

6. September 2020

Mit einem reinen Beet­hoven-Konzert hat die dies­jäh­rige „Staats­oper für alle“-Veranstaltung am Sonntag im Berliner Stadt­zen­trum begeis­tert. Statt wie gewohnt zehn­tau­sende Besu­cher konnten Corona-bedingt nur 2.000 Menschen auf dem Bebel­platz zuhören. Der Abend war vor allem Helfern in der Pandemie gewidmet: Mitar­beiter aus Berei­chen wie Gesund­heits­wesen, Einzel­handel und Logistik konnten kosten­freie Tickets vorab buchen. Die rest­li­chen Karten waren inner­halb weniger Minuten vergriffen.

"Staatsoper für alle"

„Staats­oper für alle“

Zur Eröff­nung spielte die Staats­ka­pelle unter Gene­ral­mu­sik­di­rektor die Egmont-Ouver­türe von (1770–1827). Anschlie­ßend inter­pre­tierte die Geigerin die Violin­ro­manzen Nr. 1 und 2. Ursprüng­lich sollte das 2. Klavier­kon­zert spielen. Der chine­si­sche Pianist musste jedoch absagen, da inter­na­tio­nale Reisen mit erheb­li­chen gesund­heit­li­chen Risiken verbunden seien, wie die Staats­oper mitteilte.

Den Schwer­punkt des Abends bildete die 9. Sinfonie mit , , und als Gesangs­so­listen. Die Mitglieder des Staats­opern­chor standen nicht wie sonst hinter dem Orchester, sondern in 1,5‑Meter-Abständen zu beiden Seiten des Publi­kums. Sie „umsangen“ quasi die Zuhörer.

Das Konzert wurde auch auf der Website der Berliner Staats­oper im Live­stream über­tragen. Eine Aufzeich­nung sendet das am 13. September um 22:15 Uhr.

Die Berliner Staats­oper lädt seit 2007 jeden Sommer zu Konzerten und Vorstel­lungs­über­tra­gungen auf den Bebel­platz im Stadt­zen­trum ein.

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