Schlussapplaus Lange Nacht des Cellos, Dresdner Musikfestspiele 2022

News | 10.06.2022

Dresdner Musik­fest­spiele ziehen erfolg­reiche Bilanz

von Redaktion Nachrichten

10. Juni 2022

Die Dresdner Musik­fest­spiele haben in den vergan­genen vier­ein­halb Wochen rund 42.000 Besu­cher ange­zogen. Die Auslas­tung der 65 Konzerte an 25 Spiel­stätten lag bei rund 85 Prozent, wie die Veran­stalter am Freitag mitteilten. Dabei habe der Vorver­kauf erst verspätet begonnen und die Säle hätten erst kurz­fristig auf volle Kapa­zität geöffnet werden können. Die Ticket­ein­nahmen beliefen sich danach auf rund 1,4 Millionen Euro.

Lange Cellonacht der Musikfestspiele

Lange Cello­nacht der Musik­fest­spiele

„Die inten­siven, hoch­emo­tio­nalen Konzert­er­leb­nisse haben in diesem Jahr die Künstler, Besu­cher und auch mich persön­lich beson­ders berührt“, bilan­zierte Inten­dant die 45. Ausgabe der Fest­spiele. Zum Abschluss am Abend standen Beet­ho­vens 9. Sinfonie und dessen selten gespielte Chor­fan­tasie mit dem Dresdner Fest­spiel­or­chester unter der Leitung von und dem Dresdner Kammer­chor sowie inter­na­tio­nalen Solisten auf dem Programm.

Zu den Höhe­punkten der Fest­spiele zählte die zweite „Cello­mania“. Bei dem „Festival im Festival“ präsen­tierten Vogler und rund 40 Cello­kol­legen den Facet­ten­reichtum ihres Instru­ments. Darüber hinaus waren inter­na­tio­nale Orchester zu Gast, darunter das London Phil­har­monic Orchestra unter und die Wiener Phil­har­mo­niker mit am Pult. Renom­mierte Künstler wie der Geiger , die Sopra­nistin und der Pianist gaben ihr Debüt bei dem Festival.

Die dies­jäh­rige Saison wird um ein „September-Festival“ verlän­gert. Vom 1. bis 4. September gastieren gleich drei heraus­ra­gende US-ameri­ka­ni­sche Orchester in Dresden: Das Pitts­burgh Symphony Orchestra unter mit Pianistin , das Phil­adel­phia Orchestra mit Diri­gent und Geigerin sowie das Cleve­land Orchestra unter der Leitung von Franz Welser-Möst.

Die 46. Dresdner Musik­fest­spiele finden vom 18. Mai bis 18. Juni 2023 statt.

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Fotos: Oliver Killig