Den Wein, den man mit Augen trinkt, / Gießt der Mond in Wogen nie­der.“ – Mit Arnold Schön­bergs Melo­dram Pier­rot Lun­aire auf Gedich­te Albert Girauds und dem gesun­ge­nen Bal­lett Die sie­ben Tod­sün­den von Ber­tolt Brecht und Kurt Weill gestal­tet das Ensem­ble Modern mit HK Gru­ber und das Vokal­ensem­ble amar­cord (Foto oben, © Rolf Arnold) ihren Auf­tritt beim Beet­ho­ven­fest. Die Rol­le der Anna, die durch sie­ben ame­ri­ka­ni­sche Städ­te getrie­ben wird, bis sie wie­der in Loui­sia­na lan­det, „wo die Was­ser des Mis­sis­sip­pi unterm Mon­de flie­ßen“, über­nimmt die Sopra­nis­tin Sarah Maria Sun.

Die Sopranistin Sarah Maria Sun 
(© Rüdiger Schestag)
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Mond­schein“ lau­tet das Mot­to des Fests in Anspie­lung an die roman­ti­sche 14. Kla­vier­so­na­te, die nach Beet­ho­vens Tod die­sen Titel erhielt. Sie dient dem Pro­gramm als Inspi­ra­ti­on und durch­zieht es in unter­schied­li­chen Inter­pre­ta­tio­nen. Zum Auf­takt erklingt sie als Sona­te für Horn und Kla­vier. Ronald Bräu­ti­gam spielt sie auf dem Ham­mer­kla­vier. Und Pierre-Lau­rent Aimard wid­met sich ihr in sei­nem Solo­abend.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.beethovenfest.de

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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