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Die Salzburger Pfingstfestspiele haben eine positive Bilanz ihrer diesjährigen Ausgabe gezogen. Rund 5.770 Besucher aus 20 Ländern kamen zu dem Festival, teilten die Veranstalter am Montag mit. Die behördlich erlaubte halbe Saalkapazität sei zu 99,5 Prozent ausgelastet gewesen. „Diese vier Tage voll der herrlichen musikalischen Erlebnisse geben uns Zuversicht für einen ebenso gelingenden Sommer“, sagte Intendant Markus Hinterhäuser.

"Tosca", Salzburger Pfingstfestspiele

Tosca“, Salzburger Pfingstfestspiele

Bei ihren zehnten Pfingstfestspielen als Künstlerische Leiterin stellte Cecilia Bartoli ihre Heimatstadt Rom in den thematischen Mittelpunkt. Zur Eröffnung feierte das Händel-Oratorium „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ in der Regie von Robert Carsen Premiere. In Mozarts Oper „La clemenza di Tito“ übernahm Bartoli erstmals die Rolle des Sesto. Der Countertenor Philippe Jaroussky, der bei den Pfingstfestspielen schon als Sänger aufgetreten ist, gab diesmal sein Debüt als Dirigent mit Alessandro Scarlattis Oratorium „Cain, overo Il primo omicidio“ am Pult des von ihm gegründeten Ensembles Artaserse. Den Abschlus bildete Giacomo Puccinis „Tosca“ in einer konzertanten Aufführung mit Anna Netrebko in der Titelpartie, Jonas Kaufmann als Mario Cavaradossi und Luca Salsi als Scarpia.

Für die Durchführung der Vorstellungen wurde das Sicherheitskonzept aus dem Vorjahr an die aktuellen Vorgaben des Gesundheitsministeriums angepasst, in erster Linie hinsichtlich der Zutrittsbestimmungen für Geimpfte, Genesene und Getestete. Im übrigen wurden die Eintrittskarten personalisiert und das Publikum im Schachbrettmuster platziert. FFP2-Masken mussten auch während der Vorstellungen getragen werden.

2019 besuchten nach Veranstalterangaben rund 11.400 Zuschauer die Pfingstfestspiele. Im vorigen Jahr musste das Festival wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Das Programm für 2022 soll im August bekanntgegeben werden.

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