News | 17.03.2022

Oster­fest­spiele Salz­burg 2023 mit Gewand­haus­or­chester

von Redaktion Nachrichten

17. März 2022

Das und sein Chef­di­ri­gent werden 2023 die Oster­fest­spiele prägen. Das gab Inten­dant Niko­laus Bachler am Donnerstag in bekannt. Der neue Festi­val­leiter will künftig jedes Jahr ein anderes Spit­zen­or­chester einladen. Der Vertrag mit der Dresdner Staats­ka­pelle und wurde nach zehn Jahren nicht verlän­gert.

Andris Nelsons und Nikolaus Bachler

Andris Nelsons und Niko­laus Bachler

Im Mittel­punkt des Programms 2023 steht eine Neuein­stu­die­rung der Wagner-Oper „Tann­häuser“ in der Insze­nie­rung von . In der Titel­partie gibt der Tenor sein Rollen­debüt. Die Sopra­nistin singt mit der Elisa­beth ihre erste Wagner-Partie über­haupt und feiert ihren ersten Auftritt bei den Oster­fest­spielen. Elīna Garança als Venus, als Land­graf und Chris­tian Gerhaher als Wolfram von Eschen­bach komplet­tieren das Solisten-Quin­tett.

Im Konzert­pro­gramm kommt „Der Zorn Gottes“ von Sofia Gubai­du­lina zur Urauf­füh­rung. Die russi­sche Kompo­nistin hatte das Auftrags­werk ursprüng­lich für die Oster­fest­spiele 2019 geschrieben, jedoch nicht recht­zeitig fertig­ge­stellt. Daneben erklingen Stücke, die eng mit dem Gewand­haus­or­chester oder der Stadt Leipzig verbunden sind, darunter von , , und Thierry Escaich.

Erst­mals zeigt das Festival eine Tanz-Produk­tion. Der israe­li­sche Choreo­graph Emanuel Gat ließ sich von Richard Wagners „Wesen­donck-Liedern“ zu seinem Stück „Träume“ inspi­rieren. Die fünf Gedichte kombi­niert er mit Ausschnitten aus Wagners Essay „Die Kunst und die Revo­lu­tion“.

Die Dresdner Staats­ka­pelle verab­schiedet sich in diesem Jahr mit Wagners „Lohen­grin“ von den Oster­fest­spielen. Regie führen Jossi Wieler und Sergio Morabito, für Bühnen- und Kostüm­bild zeichnet verant­wort­lich. Die Titel­partie singt der US-ameri­ka­ni­sche Tenor . Als Elsa an seiner Seite ist die Sopra­nistin Jacquelyn Wagner zu erleben.

2021 mussten die Oster­fest­spiele Salz­burg wegen der Corona-Pandemie auf Herbst verschoben und auf vier Konzerte redu­ziert werden.

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Fotos: Fritz Beck